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Projekt Diakonische Lebens- und Dienstgemeinschaft

Der Mensch lebt vom Geben und Nehmen. Das Ich entfaltet sich am Du. Nur wer das Empfangene sinnvoll weitergibt, löst einen Fluss des Lebens in sich aus. Deshalb soll im Rahmen einer Lebens- und Dienstgemeinschaft ein nachhaltiges soziales Umfeld geschaffen werden.

Ende 2006 konnte die Liegenschaftsstiftung Elim die Liegenschaften des Diakonieverbandes Ländli im Geviert Claragraben, Haltingerstrasse und Klybeckstrasse übernehmen. Nebst dem Haus Elim sowie verschiedenen Atelier- und Ladenräumlichkeiten beinhaltet dies rund 50 Wohnungen von unterschiedlicher Grösse und Ausstattung. Die Liegenschaften sind voll vermietet. Geplant ist, diese Lebens- und Dienstgemeinschaft organisch wachsen zu lassen. Dies bedeutet, dass bei einem Wohnungswechsel Personen einziehen können, welche Teil dieser Gemeinschaft werden möchten. Selbstverständlich steht das Wohnangebot aber grundsätzlich weiterhin jedermann bzw. jederfrau offen!

Die Lebens- und Dienstgemeinschaft soll durch Kontakte zur Nachbarschaft gute Beziehungen pflegen und sich im Quartier verankerrn. Auch wird eine Teilnahme am kirchlichen Leben des Quartiers gesucht. Regelmässige Gebetszeiten, gemeinsame Mahlzeiten und je nach Möglichkeiten Einsätze in der Diakonischen Stadtarbeit Elim sowie weiteren Arbeitszweigen sollen möglich werden. Es geht primär darum, Leben miteinander zu teilen und sich in erster Linie auf die Gemeinschaft zu konzentrieren, ähnlich wie in einer Grossfamilie.

Als Arbeitszweige bestehen Projektideen wie Tages-Kinderbetreuung, Beratungsstelle für Menschen mit psychosozialen Schwierigkeiten, Eröffnung eines Passanten-Cafés, Einrichtung einer Schule für Jüngerschaft und Diakonie, Herstellung und Verkauf von Kreativ-Artikeln. Weitere Möglichkeiten sind Betreuung von Senioren, Ausländern, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche usw. Ein Teil dieser Projektideen wird bereits im Rahmen der heutigen Elim-Arbeit umgesetzt.

Schlussendlich glauben wir, dass das Quartier durch den Zuzug von engagierten BewohnerInnen an Qualität gewinnen wird. Dabei wird das Haus Elim mit seinem niederschwelligen Wohnangebot nicht vergrössert.


Weitere Auskunft erteilt gerne: Urs Gerber

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